• Ein Nachmittag in Österreich

    Am Dienstag, den 25 Februar verbrachten wir mit den Schülern der classe préparatoire des Lycée Leconte-de-Lisle einen gemeinsamen Österreich Nachmittgag. Zu den Klängen österreichischer Hits wie « Griechischer Wein » und « Cordula Grün » verspeisten wir in der Pause traditionellen « Apfelstrudel », « Mohnkuchen » und dunkles Brot mit « Liptauer » und « Erdäpfelkäs ». Zuvor traten in einem Österreich Quiz die Studenten gegen die Schüler an und beide Seiten konnten mit Wissen über österreichische Landeskunde punkten. Ein Referat über Vorarlberg vertiefte das Wissen noch.

  • Wenn ein Bier das ganze Leben verändert … / Quand une bière change toute la vie

    In München trinkt Dylan Mussard bei seinem ersten Austausch nach Deutschland sein erstes deutsches Bier. Ein Bier, das wohl geschmeckt haben muss, denn seit dem zieht es ihn immer wieder nach Deutschland. Ob für zahlreiche Austausche, als Assistenz im Französischunterricht eines Gymnasiums in Monschau in der Eifel oder jetzt als FranceMobil Lektor in Düsseldorf: Dylan hat Land und Leute lieben gelernt und erzählt im Interview mit der Eifeler Zeitung was ihm besonders gefällt, welche Klischees sich bewahrheitet haben und was seine Pläne für die Zukunft sind. Eine Zukunft, aus der die deutsche Sprache für ihn nicht mehr wegzudenken ist.

  • Deutsch-Französischer Tag 2020

    Am 06.02.2020 war es wieder so weit: Gemeinsam feierten wir auf dem Kampusgelände den deutsch- französischen Tag 2020.

    Zwischen verschiedensten Ständen konnten Studenten und Professoren die deutsche Kultur entdecken und sich den Bauch mit deutschen, französischen und reunnionesischen Spezialitäten vollschlagen – zunächst an den Ständen selber, dann im Restaurant des CROUS, welches zur Feier des Tages ein komplettes Menü anbot, bestehend aus Salat, Backfisch, Kartoffelgratin, Currywurst und Milchreis.

  • Weihnachtsfeier im Département allemand

    Einen Tag nach dem ersten Advent, am 2 Dezember 2019, fand trotz unweihnachtlicher Temperaturen unsere alljährliche traditionelle Weihnachtsfeier statt. Durch gemeinsames Singen traditioneller Weihnachtslieder und dank einer weihnachtlichen Deko sowie zahlreichen Plätzchen kam dann aber richtig Weihnachtsstimmung auf. Den Höhepunkt bildete wie jedes Jahr das Schrottwichteln und das Würfeln um das gewünschte Geschenk ließ so manchen bangen… Nach einer regelrechten Schlacht um eine Packung Tee kehrte die Ruhe allerdings zurück und wir beendeten unsere Weihnachtsfeier mit vollen Bäuchen, Kerzenduft in der Nase und Vorfreude auf die anstehenden sommerlichen Weihnachtsferien und die Adventszeit.

  • Le pays disparu- Sur les traces de la RDA

    Mit einem Vortrag über verlassene und vergessene Gebäude, Denkmäler und Stadtteile, vermittelte der Historiker Nicolas Offenstadt am Dienstag, den 29.10 zahlreichen Schülern, Schülerinnen und Studierenden ein Bild dessen, was von der DDR auch 30 Jahre nach dem Mauerfall noch übrig ist. Durch seine zahlreichen Reisen in das Gebiet der ehemaligen DDR und die dort aufgenommmenen Fotos konnte er die Anwesenden zu einem eindrucksvollen « Spaziergang in die Landschaften der DDR » mitnehmen. Er präsentierte verlassene Plattenbausiedlungen in Halle-Neustadt und Berlin, geräumte Supermärkte in Dessau und stillgelegte Fabriken in Leipzig und Dresden. Dieses Bild einer « verlassenen Welt » wurde noch verdeutlicht durch zahlreiche Aufnahmen auf dem Boden liegender Dokumente und verstaubter Fresken in ehemaligen Kantinen. Der Historiker legte ausserdem Wert darauf, auch auf die anhaltende Unzufriedenheit der Ostdeutschen hinzuweisen, die sich bis heute in zahlreichen Bereichen benachteiligt fühlen und nicht zuletzt deshalb nach dem Fall der Mauer ihr bisheriges Leben in der DDR aufgaben, Wohnungen und auch private Dokumente zurückliessen und sich ein neues Leben im Westen aufbauen wollten. Erst in den letzten Jahren, so Nicolas Offanstadt, sei ein neues Selbstbewusstein im Bezug auf das frühere Leben in der DDR entstanden. So fände man inzwischen immer wieder kleine « DDR-Museen » mit Erinnerungsstücken aus der Zeit von vor 30 Jahren. Diese Museen seien nicht poltisch motiviert sondern einfach nur das Erinnern an ein Leben, dass zwar vorbei ist aber nicht vergessen werden soll.

  • Deutsch-Stammtisch

    Am Donnerstag, den 03 Oktober fand der letzte Stammtisch statt. In entspannter Atmosphäre saßen die Teilnehmenden im Café Edouard zusammen und genossen den Abend bei erfrischenden Getränken. Der nächste Stammtisch wird schon bald stattfinden, wir halten euch auf dem Laufenden :)

  • Filmprojekt – 05/2019

    Im Mai 2019 bekam das Germanistikinstitut der Université de La Réunion Besuch vom Verein ‘Lernwerkstatt Rheinland Pfalz’. Gefördert durch das DFJW wurde durch die L2 und L3 Germanistikstudenten ein Filmprojekt auf die Beine gestellt. Ziel war es dabei, Schülern aus La Réunion und Deutschland die andere Lebenswelt näher zu bringen. Die Studenten konnten eine Vielzahl ihrer im Unterricht erlernten filmischen Techniken und persönlichen Erfahrungen einbringen und hatten eine Menge Spaß !

  • « Renaissance der Mauern »

    Die Studierenden im dritten Jahr haben ein Projekt zum Thema « Renaissance der Mauern » angefertigt. Dabei haben sie sich « Akrostichons » * überlegt und anschließend auf eine Mauer geschrieben, welche im November 2018 in der Eingangshalle der Fakultät der Geistenwissenschaften und anlässlich des Deutsch-französischen Tags im Februar 2019 auf dem Campus ausgestellt wurde.

    * Ein Akrostichon, auch Leistenvers oder Leistengedicht genannt, ist ein Gedicht (meist in Versform) bei dem jeder Vers mit einem Buchstaben des Wortes « Mauern » beginnt und der Inhalt mit dem Thema in Beziehung steht. Die Besucher:innen waren ebenfalls eingeladen, ein Akrostichon zu diesem Thema in einer Sprache ihrer Wahl zu erstellen. Etwa 20 Gedichte wurden gesammelt – in deutscher, französischer, englischer und kreolischer Sprache.

  • Arbeit zum Thema « Anthropozän » mit der Studierendengruppe « Deutsch als zweite Fremdsprache »

    Die Studierendengruppe « Deutsch als zweite Fremdsprache » erarbeitete ein Projekt zum Thema « Anthropozän ». Einige unten ihnen haben selbstständig Darstellungen angefertigt, welche sie anschließend in Form von Dialogen vor der Klasse präsentierten. Diese Arbeit wurde als Plakat in der Eingangshalle der FLSH (Faculté des Lettres et Sciences Humaines) ausgestellt. Da die Mehrheit der Studierenden Anglisten war, wurde ebenfalls eine englische Version des Textes erstellt.